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Der Flakpanzer 38(t) war das Ergebnis der ab etwa 1943
einsetzenden notwendigen Entwicklungen zum Schutz der deutschen Truppen
und Nachschubverbände durch alliierte Tieffliegerangriffe. Der Flakpanzer 38(t) war die erste Flak auf Panzerbasis
der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Die offizielle Bezeichnung war
Flakpanzer 38(t) auf Selbstfahrlafette 38(t) Ausf. M (Sd.Kfz.140)
Er basierte auf dem Laufwerk des tschechischen Panzerkampfwagen
38(t) der in großer Stückzahl an die Deutsche Wehrmacht ausgeliefert
worden und während des Krieges Basis für viele verschiedene Panzertypen
der Wehrmacht war. Als Bewaffnung diente die 2cm-FLAK 38, die auch zur
Infanteriebekämpfung eingesetzt werden konnte.
Am 15. Oktober 1943 wurden von Hitler 150 Fahrgestelle zum Umbau freigegeben
von denen aber wegen der zu schwachen Feuerkraft der Kanone bis Februar 44 nur 140 Stück umgebaut
wurden. Der Flakpanzer wog 9,8 t, und hatte fünf Mann Besatzung. Woher
die inoffizielle Bezeichnung "Gepard" stammt ist nicht bekannt,
wahrscheinlich von der Truppe.
Nachdem seit einigen Jahren der doch
sehr schlechte Gepard-Bausatz von Alan der einzige war, haben Tristar
und Dragon sich des Flakpanzers 38 (t) angenommen. Wobei der Bausatz von
Tristar bis jetzt nur angekündigt ist. Dragon war da etwas schneller und
seit einiger Zeit ist der Bausatz nun endlich zumindest außerhalb von
Europa erhältlich. Dragon hat ja in letzter Zeit einige Fahrzeuge, die
auf dem Fahrgestell des 38 (t) beruhen herausgebracht. Da war es nur
logisch sich des Gepards anzunehmen. Der Bausatz ist deshalb auch
ziemlich zusammengewürfelt mit Spritzrahmen von früheren Bausätzen des
Herstellers.
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das Cover des Kartons |
übersichtlicher Bauplan mit Markierungsmöglichkeiten |
Fahrwerksteile, Laufräder werden nicht benötigt |
Teile für PzKpfw 38(t), werden zum großen Teil nicht benötigt |
Teile für die Flak, das Unterteil wird nicht benötigt |
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Teile für Motor und Getriebe |
Teile für den oberen Aufbau, und den Kampfraum. Kettenbleche, Auspuff |
Teile für den Turmaufbau und Fuß für die Flak |
Teile für einen Sd.Anh. 51, diese werden zum großen Teil nicht benötigt |
Hier werden nur die Teile für die Muni-Kisten benötigt |
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Der Karton des Bausatzes von Dragon ist randvoll gefüllt mit
sauber eingeschweißten Spritzrahmen. Diese sind in der gewohnten
sehr guten Qualität und von grauer Farbe
Wie man auf der ersten Seite des Bauplans schon erkennen kann,
werden aber sehr viele der Teile für den Bau des Flakpanzers nicht
benötigt und fliegen somit in die Grabbelkiste. Der erste Blick auf die
Teile lässt eine hervorragende Detaillierung erkennen. Störende Angüsse
sind zwar vorhanden, aber diese produktionsbedingten Kleinigkeiten
halten sich in Grenzen. Durch Dragon's Zusammenwürfeln der Spritzrahmen
gibt es die Rahmen A und B jeweils in zwei verschiedenen Ausführungen.
Es wird aber diesmal im Bauplan farblich darauf hingewiesen.
Zu den einzelnen Bauabschnitten: Das Fahrwerk kann beweglich
gebaut werden, Die Leit- und Triebräder sind richtig ausgeführt und die
Anzahl der zu verwendeten Kettenglieder ist vermerkt. Dragon spendiert
dem Panzer eine komplette vordere Innenausstattung mit Motor, Getriebe
Tank, Batteriekasten und Fahrersitz. Um diese auch später zu sehen,
sollten die vorderen und Mittelklappen geöffnet dargestellt werden. Wer
das nicht möchte, kann auf diesen Bauabschnitt komplett verzichten. Die
Bleche des Aufbaus, und die Kettenabdeckungen sind hervorragend
detailliert und haben die richtige Stärke und Nietenanordnung. Der
Kampfraum ist ebenfalls komplett ausgestattet. Die Flak 38 basiert auf
dem separaten Bausatz des Herstellers, ist ausreichend detailliert und
kann in verschiedenen Feuerwinkeln gebaut werden. Die Kanone ist gut
detailliert, jedoch würde ich eine gedrehte aus Messing vorziehen.
Ebenso würde ich die Bleche der Frontpanzerung der Flak aus Ätzteilen
darstellen. Dem Bausatz liegen 3 Ätzplatinen bei. Verwendung finden die
Ätzteile bei den Scharnieren, Batteriehalterungen, im Kampfraum bei den
Munitionskästen- und anderen Halterungen, der Werkzeugkiste,
Werkzeughalterungen und den Hülsenauffangkörben der Flak. Klarsichtteile
liegen für das Kolonnenfahrlicht bei. Die Periskope werden nicht
benötigt. Die Einzelkettenglieder sind von sehr guter Qualität und
können ohne Abstriche verbaut werden. |
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Ausrüstungsgegenstände für die Besatzung |
Kühler und Visiereinrichtung, alles andere wird nicht benötigt |
Kanone und Teile dafür, Funkgeräte |
Laufräder und Ösen für das Abschleppseil |
Werkzeuge und Antenne |
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Die Wanne in zwei verschiedenen Ansichten |
ein Beutel Einzelkettenglieder MagicTrack |
Klarsichtteile, Abschleppseil und Fahrerluke |
3 Ätzteilplatinen und Körbe für die Hülsen |
Decalbogen mit wenigen Markierungen |
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Der Bausatz besteht aus:
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23 Spritzrahmen + Unterwanne
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466 benötigten Teilen, ca. 200 unbenötigten Teilen
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3 Fotoätzteilbogen + 2 Körben
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Klarsichteilen
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Metallseil für das
Abschleppseil
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Einzelkettenglieder MagicTrack
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1 Decal-Bogen
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Markiert können 6 verschiedene Flakpanzer 38 (t)
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21.Panzerdivision,
Normandie 1944 mit dunkelgelb-brauner Splintertarnung.
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unbekannte Einheit in Dreifarbtarnung lose gespritzte
Streifen
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12.PzDiv "HJ" Frankreich 1944 in dunkelgelb
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12.PzDiv "HJ" Frankreich 1944 in Dreifarbtarnung
großflächig
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12.PzDiv "HJ" Frankreich 1944 in dunkelgelb,
Wintertarnung weiß
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12.PzDiv "HJ" Frankreich 1944 in dunkelgelb-grüner
Flecktarnung
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Der Bauplan des Bausatzes besteht aus 19 Einzelschritten und ist
verständlich aufgebaut. Ob die Teile richtig bezeichnet sind und überall
richtig passen, wird sich beim Zusammenbau zeigen. Die Farbangaben sind
für Farben von Gunze und ModelMaster Color angegeben. Der Decalbogen ist von sehr guter Qualität, gedruckt bei Cartograph in
Italien.
Ob sich die Divisionsabzeichen der 1. SS Pz.Div. LSAH auch auf auf dem
Decalbogen im deutschen Karton befinden werden, möchte ich bezweifeln.
Wenn ja, sind sie sowieso falsch, da die 12. SS
Pz.Div. HJ bekanntlich andere Kennungen an ihren Fahrzeugen angebracht
hatten. Das Abschleppseil das dem Bausatz beiliegt, ist sehr starr und
sollte gegen ein flexibleres, besseres von Karaya oder Eureka XL
ausgetauscht werden.
Fazit: Ein sehr schöner Bausatz mit hervorragender Ausstattung, ob er den
Preis von rund 35-38 Euro wert ist, wird sich beim Zusammenbau zeigen.
Auf alle Fälle ist er die wesentlich bessere Alternative zum Bausatz von
Alan.
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